Ausstellungen und Lesungen

Der Eintritt für alle Ausstellungen und Vernissagen in unseren Räumen ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch - die LILLEMORS

Jahr 2017


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zur kraft - bilder und wandinstallation


Ort: lillemors frauenbuchladen
barerstr. 70, 80799 münchen

Wann: 01.08.2017 bis 31.10.2017

lisa hutter schwahn

JOUR FIXE Samstag 5.8.2017 von 11.00 - 14.00 Uhr
auf der reise nach ihrer kraft hat sich lisa hutter schwahn an dunkle orte ihres innern bewegt. tiefschürfende erlebnisse halten sich in gefühlen wie ohnmacht, schmerz und scham fest. sie blockieren lebenskräfte wie freude, vertrauen und selbstwertgefühl.
lisa hutter schwahn zeigt in der galerie lillemor`s eine kleine auswahl auf der reise entstandener arbeiten.
lisa hutter schwahn wurde in solothurn/ch geboren. sie absolvierte die ausbildung zur damenschneiderin. über jahrzehnte war sie in kostümproduktionen für theater, oper und musicals international tätig.
die leitung eines kunst-und projektateliers in einem wohnheim für menschen mit handicap, der aufbau eines papiermache-ateliers in einem erwerbslosenprojekt und das begleiten von menschen in ihrem künstlerischen ausdruck in ihrem atelier, bilden den übergang zur freischaffenden bildenden künstlerin.
lisa hutter schwahn lebt und arbeitet seit 2010 in münchen, seit 2014 hat sie ihr atelier in puchheim. sie ist mitglied der künstlerinnenvereinigung gedok, münchen und des kunstvereins solothurn/ch.
ausstellungen in münchen, berlin und der schweiz.




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Gewalt im Namen Gottes


Wann: 20.06.2017
Beginn: 20.00 Uhr

Christa Mulack

Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus
Weltweites Entsetzen ruft die Zerstörung von Kulturgütern durch den "Islamischen Staat" einhellig hervor. Warum nur muss der fundamentalistische Islam so intolerant und barbarisch sein?
Doch man vergisst dabei leicht, dass auch die Durchsetzung des Christentums einst mit der Vernichtung der antiken Kultur einherging.
Christa Mulack spürt der religiösen Gewalt im Namen des Einen Gottes der Bibel nach, an der das alte Israel einst zerbrach und an der die Menschheit bis heute leidet. Sie beschreibt, wie die Israeliten im babylonischen Exil von einer fanatisierten Priesterschaft in den monotheistischen Glauben mit Hilfe von Drohungen und Schuldzuweisungen hineingezwungen wurden. Und die Verheißungen, mit denen sie gelockt wurden, haben sich bis heute nicht erfüllt.Mit dem Siegeszug des Monotheismus und seiner Heiligen Schrift wurde Gewalt zu einem festen Bestandteil der Religion.
Zugleich wurde auch das Göttlich-Weibliche verdrängt, die bis dahin auch in Israel beheimateten und hoch verehrten Göttinnen Aschera und Astarte. Die Abwertung des Weiblichen hält bis heute an. Statt diesen Ur-Grund unserer Kultur permanent zu verdrängen, sollten wir ihn in unser kulturelles Gedächtnis ebenso wie in unser Bewusstsein integrieren. Nur so kann der Religion der Zahn der Barbarei gezogen werden.
Dr. Christa Mulack, Religionsforscherin und Pädagogin, ist u.a. durch ihre grundlegenden Veröffentlichungen zu Themen der Feministischen Theologie bekannt geworden.
Ukb: 7,00/ erm. 5,00€




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- Der Brief


Wann: 30.06.2017
Beginn: 20.00 Uhr

--Carolin Hagebölling


Carolin Hagebölling stellt ihren Debutroman DER BRIEF bei uns im Frauenbuchladen vor !
Stell dir vor, du bekommst einen Brief, der alles in Frage stellt, was du bisher für wahr gehalten hast. Eine unbekannte Liebe in Paris? Sie lebt glücklich in Hamburg. Eine lebensbedrohliche Krankheit? Ihr geht es doch gut. Ein kleines Mädchen, das nie geboren wurde? Unmöglich. Unmöglich?
Und letztendlich: Ist der Brief überhaupt von Christine?
Was wie ein grotesker Racheakt erscheint, nimmt nach und nach immer realere Züge an. Als sich Marie nicht mehr zu helfen weiß, reist sie nach Paris – und findet sich in einem Leben wieder, das ihr auf mysteriöse Weise vertraut ist …
https://www.carolinhageboelling.de/





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Serie: Retro ( moderne Frauen )


Wann: 12.06.2017 bis 31.07.2017

RUTH WEIZEL

Jour Fixe: Samstag, 8.Juli 2017 von 11-14 Uhr, die Künstlerin ist anwesend.
Die „Moderne Frau“ ihrer Epoche ist ein visualisierter Bildermythos. Sie wird immer wieder neu erfunden. Ihre Darstellungen sind symbolisch und erheben den Anspruch auf identitätsstiftende Wahrheit.
Meine Darstellung solcher ikonenhaften Bildermythen zeigt das zwingend einfach. Indem ich aktuelle und ältere Motive der „Modernen Frau“ neu male, transformiere ich deren Formenvokabular. Die aufgeladene Symbolik hinter der Darstellung kristallisiert sich heraus. Dadurch entsteht eine neue Betrachtungsebene. Im Bild findet eine Diskussion zwischen Objektebene und Mythos statt.
„ Ich beschäftige mich mit meiner Malerei mit Wahrnehmungen, die ich mit Farbe und Form zu eigenen Bildergebäuden füge. Meine Arbeit ist prozessorientiert. Sie entwickelt sich als Auseinandersetzung auf vorgefundenen Bilderwelten, die ich in intuitiver malerischer Gestik zu neuen Wahrnehmungsinterpretationen transformiere“.
Ruth Weizel lebt und arbeitet in München und in ihrem Gartenatelier im Voralpenland.
Kunstakademie Bad Reichenhall
The Arts Students League of New York
Painthouse München
Rege Ausstellungstätigkeit, spontane Kunstaktion im öffentlichen Raum.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Eintritt frei





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Charlotte Salomon


Wann: 24.06.2017
Beginn: 13.30 Uhr

Margret Greiner

Wir freuen uns im Rahmen von BOOKUCK München Magret Greiner mit ihre neuerschienenen Biografie über Charlotte Salomon bei uns im Frauenbuchladen begrüßen zu können.
Die erste Biografie, die Charlotte Salomons intensive Bilder zum erzählerischen Ausgangspunkt nimmt
Anlässlich des 100. Geburtstags Charlotte Salomons am 16. April 2017 rückt eine neue Biografie erstmals die intensiven Bilder und damit die Selbstdarstellung der Malerin in den Mittelpunkt. Während sich zuletzt Literaten, Musiker und Dramaturgen von Salomon inspirieren ließen - ihr Leben war Stoff etwa von David Foenkinos Roman, unter der Regie von Luc Bondy wurde eine Oper uraufgeführt - hat Margret Greiner die historischen Tatsachen hinter dem gemalten Tagebuch recherchiert. Daraus entwickelt sie mit großer Nähe zu Salomons Werk eine atmosphärische Erzählung vom kurzen tragischen Leben der Künstlerin.
Margret Greiner studierte Germanistik und Geschichte an den Universitäten Freiburg/Brsg. und München, theaterpädagogische Zusatzausbildung. Viele Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch, Geschichte und Ethik an deutschen Schulen, am Schmidt s Girls College in Jerusalem und an der Renmin Universität in Beijing. Zahlreiche Medienbeiträge über Israel und Palästina, über Else Lasker-Schüler, Paul Celan, Frank Wedekind und die Literatur des Expressionismus. Margret Greiner lebt in München.





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Vom Versagen der Kleinfamilie


Ort: Lillemors Frauenbuchladen, Barestr. 70, 80799 München
Wann: 30.05.2017
Beginn: 19.30 Uhr

Mariam Irene Tazi-Preve

Kapitalismus, Liebe und der Staat .
Kann das Liebespaar wirklich die Basis einer ganzen Gesellschaftsordnung sein?
Warum sagt den Beteiligten eigentlich niemand, dass die Privatheit der Kleinfamilienstruktur selbst das Problem darstellt? Im Vater-Mutter-Kind-Dreieck sind erotische Anziehung, ökonomische Abhängigkeit und das Aufziehen der Kinder miteinander verknüpft. Doch die Grundannahme dieser Konstellation – die lebenslange Liebesbeziehung – hält der Realität des Alltags nachweislich nicht stand.
Mariam Irene Tazi-Preve zeigt auf, inwiefern die Kleinfamilie eine der tragenden Säulen des patriarchalen Systems ist und weshalb diese politisch und medial, aber auch in psychologischen Thesen und psychotherapeutischen Behandlungsgrundsätzen unentwegt doktrinär reproduziert wird.
Sie legt die historischen und ideologischen Ursachen des Dilemmas der Kleinfamilie dar, statt einem "individuellen Verschulden" nachzugehen. Dabei greift sie alle relevanten Themen pointiert und fachkundig auf: das Drama der Mutterschaft, die neue Vaterschaftsdebatte und die Vereinbarkeitsfrage. Sie analysiert die Politik und deren Interesse an der "kleinsten Zelle des Staates" und zeigt auf, wie das Wirtschaftssystem die Kleinfamilie für sich nutzt und sie an die Grenzen der Belastbarkeit bringt.
Als Schlussfolgerung aus den (Miss-)Verhältnissen des herrschenden Familienideals zeigt die Autorin Alternativen auf, die andere Gesellschaften uns bereits vorleben.
Mariam Irene Tazi-Preve ist Sozialwissenschaftlerin aus Österreich und lebt seit 5 Jahren in den USA. Sie ist auf Lesereise in Europa (Bern, Wien, Innsbruck) um ihr neues Buch vorzustellen.
Wir freuen uns, dass Sie am 30.5.17 bei uns zu Gast ist.





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Ausgewählte Arbeiten Fotografien


Ort: Lillemors Frauenbuchladen, Barerstr. 70, 80799 München
Wann: 03.04.2017 bis 09.06.2017

Verena Mayr-Kleffel

Jour Fixe am Freitag, den 5.Mai 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
Verena Mayr-Kleffel entdeckte schon in jungen Jahren ihre Liebe zur Fotografie.
Es ist seit langem ihr zentrales Interesse, ihre unmittelbare Umgebung in München, Berlin aber auch in Italien zu beobachten und die unauffälligen Orte in ihrem besonderen Reiz sichtbar zu machen oder über die Kameraperspektive in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Etwa: Mauern, verlassene Brachen, Spiegelungen u.a. Sie möchte, dass inmitten der Bilderflut der vielfach spektakulären Fotografie die Aufmerksamkeit auf die Schönheit des Alltäglichen gelenkt wird, die uns allen zugänglich ist.
Sie hat an mehreren Fotoworkshops teilgenommen und hat mehrmals ausgestellt: In der -Sendlinger Kulturschmiede-, bei den -Neuhausener Kultüren-. Bei Lillemors zeigt sie zum zweiten Mal eine Auswahl ihrer Arbeiten.
Verena Mayr-Kleffel ist Mitglied des -Künstlerkreises Neuhausen-Nymphenburg- KKNN und stellt im Rahmen dessen Jahresausstellung regelmäßig aus.




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Aufbruch Fotografien


Ort: Lillemors Frauenbuchladen, Barerstr. 70, 80799 München
Wann: 10.01.2017 bis 31.03.2017

Kerstin Brandes

JOURE FIX Samstag 14.1.2017 von 11 - 14 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend.
Eine Reise in neue Gefilde und das Erfahren von Neuem. Und das nicht nur, um das Unbekannte zu erleben, sondern vielmehr, um angeregt zu werden, seine eigene, vertraute Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Hinterfragen unseres Kanons und unserer Definitionen. Wie neugierig und offen sind wir? Machen wir uns das Fremde vertraut oder perlt es an uns ab?
In der Ausstellung liegt der Fokus auf der Fotografie und Eindrücken aus dem chinesischen Alltag. Dabei kann der Betrachter die Faszination spüren, die immer wieder von diesem Land ausgeht. Man sucht bei den gezeigten Bildern jedoch vergeblich nach den allzu offensichtlichen und sich allgegenwärtig aufdrängenden exotischen Motiven Chinas. Es stehen vielmehr die kleinen Szenen am Rande - meist unbeachtete, weil nicht unbedingt gefällige, Details - im Mittelpunkt.
Ein Versuch, mit wenig Kenntnis von Sprache und Kultur, zu verstehen, welche Bedeutung Gegenstände, Symbole und Handlungen haben. Dem geht mitunter ein Scheitern einher. Das Fremdsein als Hülle, die unter anderem Schutz gibt, auszuprobieren, sich mehr auf sein Gefühl zu verlassen, etwas zu wagen. Auch zu wagen, manche Dinge in den bekannten Kanon einfach einzuordnen, dabei Parallelen zu ziehen und neue Facetten zu entdecken. Und zu akzeptieren, dass man selbst eine Geschichte hat, die man mitbringt und die immer in einer Form ein Ausgangspunkt und Begleiter sein wird. Ursprünglich war die Kamera nur meine Art von Notizbuch, um später die Motive in Malerei umzusetzen. Im Laufe der Zeit hat sich die Fotografie jedoch als eigenständige Bildform für mich entwickelt, die für sich alleine besteht.
Mein Credo ist, dass ich spontan fotografiere und den Augenblick, den Wimpernschlag festhalte. Ich zeige keine lang komponierten Szenen oder ausgefeilten Belichtungstechniken. Bewusst verzichte ich auf Retusche und Bildbearbeitung. Die gezeigten Motive sind nur wenn es das Druckformat erfordert minimal zurechtgeschnitten. Ich möchte dem Betrachter genau mein Blickfeld, meinen Fokus anbieten.