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Luisa Francia - Meine Bilder


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AUSSTELLUNG vom 5. September bis 31.Oktober 2012
Bilder von LUISA FRANCIA
MEINE BILDER
Wenn ich schreibe, umkreise ich ein Thema, das mich gerade interessiert, fasziniert, das mein Leben beeinflusst, verändert. Meine Texte, meine Bücher sind eine Art "work in progress" - immer wieder beschäftige ich mich mit den vielen Ebenen der Wirklichkeit, mit den Verbindungen dazwischen, mit der Kunst des Benennens, Rufens, Bannens, Lösens, Wandelns.
Ganz anders ist es mit meinen Bildern: Sie steigen im besten Sinn eigen-mächtig aus der Tiefe an die Oberfläche. Sie zwingen mich. Es ist nie Kunst. Ich bin auch gar nicht interessiert "Kunst zu machen" oder am Kunstmarkt zu reüssieren. Ich kann nicht abzeichnen oder naturgetreu malen und ich habe keinen Ehrgeiz, Techniken zu lernen.
Die Bilder passieren. Sie sind mir oft zu wild, zu roh aber immer sind sie ihr eigen. Sie lassen sich von mir keine Vorschriften machen. Eine Freundin schenkte mir Farbpigmente, weil sie meine Bilder so mag. Aus wars mit der Inspiration. Jetzt hätte ich "malen" müssen, denn ich hatte ja das Werkzeug dafür. Viele meine Bilder entstanden mit Resten von Farben, Tusche, Erde, Maismehl, Kohle, Asche, Blut. Wenn sich ein Bild materialisieren will, nehme ich was ich zur Hand habe.
Seit langem beschäftige ich mich mit Göttinnen. Ich schrieb ein Buch "Eine Göttin für jeden Tag" weil ich wissen wollte, ob es für jeden Tag im Jahr eine Göttin gibt - es gibt sogar noch viel mehr. Das Buch ist vergriffen, wurde nicht mehr aufgelegt doch die Göttinnen blieben, Sie tauchen in "Weidenfrau und Wiesenkönigin" in "Die Göttin im Federkleid" in "Einschlafen Träumen Ausschlafen" und in vielen anderen meiner Bücher auf. Doch ich wollte sie wieder einmal rufen und mit ihnen spielen. Daraus entstand die Idee für das Göttinnenspiel, vierzig Göttinnen - einige der Göttinnenbilder hatte ich schon die anderen ließ ich nach und nach erscheinen und folgte ihnen mit Tusche, Aquarellfarben, Kreiden, Erden. Weil meine Bilder Teil meiner Welt sind, trenne ich mich eher schwer
Luisa Francia